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Hier finden Sie Informationen zum Thema Flusskrebse in der Schweiz.

Vous trouverez sur ce site des informations sur les écrevisses en Suisse.
Version française

Sono disponibili gli opuscoli informativi sui temi quali la peste dei gamberi, l’allevamento dei gamberi negli acquari e sulle misure di prevenzione e barriere di protezione.
Opuscoli informativi



News

Fachtagung zum Kalikokrebs in Karlsruhe


18.10.2018
Fachtagung zum Kalikokrebs in Karlsruhe

In Europa sind neben Signal-, Kamber und Roten Amerikanischen Sumpfkrebs noch weitere amerikanische Flusskrebsarten auf dem Vormarsch. Einer davon ist der Kalikokrebs. Diese Art breitet sich seit 1993 im Oberrhein aus. Besonders in Kleingewässern kann die Art hohe Dichten erreichen und gefährdet damit die lokale Flora und Fauna.

Eine Fachtagung über den Kalikokrebs findet am
7. Dezember 2018 in Karlsruhe statt.

Tagunsflyer mit Anmeldeinformationen
















Neue Krebspestfälle auch dieses Jahr wieder in der Schweiz


17.10.2018

Bereits im April dieses Jahres starben tausende Edelkrebse im Aatalweiher in Neuhaus, Gemeinde Eschenbach. Im Rahmen eines von der EAWAG durchgeführten Praktikums an der Glatt wurden Ende September mehrere tote Edelkrebse entdeckt. Eine Untersuchung eingesendeter Tiere durch das FIWI kam auch hier zum Schluss, dass diese mit der Krebspest (Aphanomyces astaci) infiziert waren. Wie die Krebspest in den Aatalweiher bzw. die Glatt gelangte bleibt in beiden Fällen ungeklärt. Als verantwortliche Vektoren kommen nur Menschen, Hunde oder Vögel in Frage, da die Distanz zu Gewässern mit krebspestinfizierten amerikanischen Flusskrebsen zu weit ist, als dass der Erreger durch eingewanderte Krebse oder Fische eingeschleppt wurde.

Da wir abgesehen von den Fischen am wasserlebende Tiere, wie Biber und als auch Vögel, nicht am Wandern hindern können, bleibt uns nur die Möglichkeit der Öffentlichkeitsarbeit. Die vor Ort lebende Bevölkerung und andere Akteure an den Gewässern, wie Fischer, Ökologen oder Baufirmen, gilt es zu sensibilisieren, um die Ausbreitung der Krebspest im Rahmen zu halten.



Nachweis von Flusskrebsen anhand von eDNA Proben


17.10.2018
Symposium 2018

Die sogenannte Umwelt-DNA-Methode ermöglicht es mit Hilfe von im Wasser vorhandenen DNA Schnipseln, die zugehörigen Flusskrebsarten im Labor nachzuweisen.

Das dieses Jahr von der KFKS und Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) gestartete Projekt hat zum Ziel, die Methodik zu validieren und in der Schweiz zu etablieren. Dieses Jahr wurden bereits die ersten Probenahmen zur Validierung genommen. Diese soll aufzeigen, wie sensitiv die Methodik ist und ob das Feldequipment den Anforderungen entspricht.

Anhand der gewonnen Erkenntnisse werden 2019 mit den beteiligten Kantonen Gewässer bestimmt, um spezifische Fragestellungen zu beantworten.



Symposium 2018 Rückblick und Ankündigung 2019


10.09.2018
Symposium 2018

Über 50 Teilnehmer aus der ganzen Schweiz und dem grenznahen Deutschland waren auch dieses Jahr wieder dabei. Der neue Veranstaltungsort an der Fachhochschule Nordwestschweiz in Olten wurde aufgrund seiner zentralen Lage sehr positiv aufgenommen.

Spannende Einblicke in das Management von Sumpfkrebsen in Zürich, das eDNA Wasssertierkrankheiten-Projekt der KFKS, EAWAG und FIWI wie auch die Vorstellungen zweier Flusskrebsaufzuchtstationen waren sehr informativ. Dass die Flusskrebs-Problematik nicht nur in der Schweiz ein Thema ist, hat uns Ehrengast Prof. Dr. Ivana Maguire aus Kroatien vor Augen geführt. Zum Abschluss hat uns Pascal Stucki von Aquabug einen Einblick in die Situation im Kanton Jura gegeben.

Das nächste Symposium wird am 9. September 2019 in Olten stattfinden.

Haben Sie ein spannendes Thema oder ein Projekt, das Sie vorstellen möchten? Melden Sie sich direkt bei info@flusskrebse.ch



Neues Merkblatt zur Umsetzung von Bauvorhaben in Flusskrebsgewässern


23.08.2018

Welche Auflagen sind nötig, um Bauvorhaben in oder an Gewässern so durchzuführen, dass der vorhandene Flusskrebsbestand möglichst wenig Schaden erfährt? Was muss vorgängig abgeklärt bzw. unternommen werden? Diese und ähnliche Fragen werden im neuen Flyer «Bauvorhaben in Flusskrebsgewässern» beantwortet.

Bauvorhaben in Flusskrebsgewässern



PEAK-Basiskurs "Schutz und Förderung einheimischer Flusskrebse"
22. Juni 2018, Eawag Dübendorf


7.3.2018
PEAK Kurs 2018

Der eintägige Kurs stellt die Flusskrebsproblematik vor und nennt Massnamen für den Schutz und die Förderung einheimischer Flusskrebse. Er richtet sich an Mitarbeitende von Fachstellen bei Bund und Kantonen, Beratungsbüros, Naturschutz und Fischerei.

Infos und Anmeldung:

www.eawag.ch










Die Merkblätter der KFKS sind nun auch auf Italienisch verfügbar


28.11.2017

Checklist peste del gambero - come interveniere Informationi riguardanti la pesta del gambero
Impedimento della propagazione della peste del gambero Gamberi di fiume: allevamento in acquario
Protezione delle risorse dei gamberi di fiume Barriere di protezione dei gamberi



Krebssterben im Steinacherweiher - Wer war schuld?


28.11.2017

Nach neusten Erkenntnissen geht man davon aus, dass die Krebspest im Rahmen einer Militärübung in den Weiher verschleppt wurde, bei der Wasser aus dem Zugersee in den Weiher gepumpt wurde.

Dieser Vorfall zeigt, wie wichtig es ist, dass alle Akteure an Gewässern über die Krebspest-Problematik informiert sind.

Fischen Jagen Schiessen
Der Steinacherweiher liegt inmitten des Steihuserwaldes im Kanton Zug.


Die KFKS an der Fischen, Jagen Schiessen Messe 2018 in Bern


28.11.2017

Die Messe rund um Natur und Outdoor findet vom 15. bis 18. Februar 2018 auf dem BERNEXPO Gelände in Bern statt. Die KFKS wird zusammen mit dem Schweizerischen Fischereiverband (SFV) einen Stand betreiben und über die Flusskrebsthematik informieren. Alle in der Schweiz vorkommenden Flusskrebse werden lebend zu bestaunen sein.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Weitere Infos


Fischen Jagen Schiessen
Impressionen der Messe 2012. Foto: www.fischen-jagen-schiessen.ch


Seminar Flusskrebse: Biologie – Ökologie – Bewirtschaftung
14. bis 16. September 2018, in Lunz am See (Österreich)


10.10.2017

Flusskrebsseminar 2018

Unter fachkundiger Leitung von Johannes Hager und Reinhard Pekny werden ausführlich die Grundlagen der Biologie, Ökologie und Bewirtschaftung von Flusskrebsen präsentiert.

Der dreitägige Kurs beinhaltet neben Theorie auch Feldbegehungen und richtet sich an angehende Flusskrebs-Spezialistinnen und Spezialisten wie auch Interessierte Personen.

Anmeldeschluss: 4. September 2018

Programm und Anmeldeformular


Neuer Krebspestausbruch (Kanton Zürich bzw. Zug)


15.6.2017

Am 13. Mai fanden sich erstmals tote Krebse im Wattbach (Kanton ZH) und später dann auch im Steinhauser Weiher (Kanton Zug). Untersuchungen von toten Krebsen im Zentrum für Fisch- und Wildtiermedizin in Bern (FIWI) ergaben, dass die Tiere durch die Krebspest umkamen. Das Vorkommen von Stein- und Edelkrebsen war ein wichtiges für den Kanton Zug.

Nun bleibt zu hoffen, dass die Krebspest nicht durch neozoe Krebse in das Gewässer gelangte. Wäre dies der Fall ist eine Erholung des Bestandes, sofern Überlebende vorkommen, oder eine Wiederbesiedelung nicht mehr möglich. Wie die Krebspest in das Gewässer kam ist weiterhin unklar.

Weitere Informationen:
Anzeiger Affoltern, 19.05.2017
Anzeiger Affoltern, 06.06.2017



Krebssperre in der Lützel


13.6.2017

Flyer Symposium

Der ehemalig grösste Dohlenkrebsbestand der Schweiz in der Lützel (Kanton Jura, Baselland und Solothurn) wurde 2013 von der Krebspest (Aphanomyces astaci) dahingerafft. Bisher wurden keine überlebenden Dohlenkrebse gefunden. Wie die Krebspest den Weg in die Lützel gefunden hat, ist weiterhin unklar. Es gibt Vermutungen, dass sie mit Baumaschinen eingeschleppt wurde.

Falls es überlebende Dohlenkrebse gibt, besteht die Hoffnung, dass sich diese wieder vermehren und eine neue Population bilden. Finden sich in Zukunft keine Krebse mehr und kann auch die Krebspest nicht nachgewiesen werden, käme eine Wiederbesiedelung mit Dohlenkrebse mit Lützel-Genetik in Frage.

Die Lützel mündet in die Birs, wo sich Signalkrebse befinden. Um den wertvollen Lebensraum der Lützel nicht an die Invasoren zu verlieren, hat der Kanton Baselland mit fachlicher Unterstützung der KFKS eine Krebssperre eingebaut. Somit ist der Lebensraum vor der nicht anthropogenen Einwanderung der Signalkebse geschützt.



Pestizidbelastung in kleinen Bächen: Eine Gefahr auch für unsere einheimischen Flusskrebse


5.4.2017

Flyer Symposium

Die eawag hat im Auftrag des Bundesamtes für Umwelt (BAFU) fünf Schweizer Bäche auf Herbizide, Fungizide und Insektizide untersucht. Das Ergebnis ist erschreckend: In keinem der Gewässer wurden die Anforderungen an die Wasserqualität eingehalten. Stoffkonzentrationen, die für Gewässerorganismen als akut toxisch gelten, wurden teilweise überschritten.

Flusskrebse gehören zum Stamm der Gliederfüsser (Athropoda), zu welchem auch Insekten gehören. Aus diesem Grund wirken Insektizide auch toxisch auf Flusskrebse. Es ist zu hoffen, dass mit dem «Aktionsplan zur Risikoreduktion und nachhaltigen Anwendung von Pflanzenschutzmitteln» eine Besserung der Situation eintritt.

Eine Zusammenfassung der Studie wie auch zwei ausführliche Artikel finden sich auf: www.admin.ch


8. Internationales Flusskrebsforum
21. bis 24. September 2017 in Vaduz, Fürstentum Liechtenstein


17.3.2017

Flyer Symposium

Das "Forum Flusskrebse" wird seine diesjährige Tagung in Vaduz halten. Die Koordinationsstelle Flusskrebse Schweiz (KFKS) wird aus diesem Grund dieses Jahr kein Flusskrebssymposium veranstalten. Sie wird deoch am Flusskrebsforum präsent sein ung gehört auch zum wissenschaftlichen Komitee.

Haben Sie ein spannendes Forschungsprojekt oder Beobachtungen, die sie gerne an der Tagung präsentieren wollen, können sie diese gerne einreichen.

Anmeldeschluss ist der 31.7.2017.

Weitere Informationen, Anmeldeforumalere sowie die Autorenrichtlinien finden sie direkt auf www.forum-flusskrebse.org


Krebspest im Sempachersee


20.7.2016

Im Sempachersee (LU) wurde die Krebspest nachgewiesen. Der Kantonstierarzt hat den Sempachersee und die Suhr zum Sperrgebiet erklärt, um die weitere Ausbreitung der Seuche zu verhindern. Die Sperre gilt für mindestens fünf Jahre.

Weitere Informationen:
Amt für Landwirtschaft und Wald Luzern
Neue Luzerner Zeitung


Mikroverunreinigungen: Verbesserung der Situation für die Gewässer


2016

Rückstände von organischen Chemikalien, wie Medikamente, Reinigungsmittel oder Pestizide gelangen in unsere Gewässer und haben dort nachteilige Auswirkungen auf unsere Wasserlebewesen und die Trinkwasserressourcen. Damit derartige Rückstände eliminiert werden können, werden ausgewählte Abwasserreinigungsanlagen (ARA) ausgebaut.

Weitere Informationen: www.bafu.admin.ch


Flusskrebskartierung im Kanton Zürich


2016

Unter der Leitung von Rolf Schatz hat die IG für nachhaltige Fischerei "Dä Neu Fischer" die Krebsvorkommen im Kanton Zürich erhoben. Zusammen mit Natur- und Vogelschutzvereinen, Fischpächtern und privaten Personen wurden von 2008 bis 2014 ganze 1153 Gewässer nach Flusskrebsen abgesucht.

IG für nachhaltige Fischerei "Dä Neu Fischer"

Pressemeldungen:
Neue Zürcher Zeitung


21. August 2014: Die Homepage der Koordinationsstelle Flusskrebse Schweiz ist online

Seit Anfang 2014 ist die Koordinationsstelle im Auftrag des Bundesamtes für Umwelt (BAFU) im Aufbau. Hier finden Sie Neuigkeiten und Wissenswertes über Flusskrebse.


16. Mai 2014: Krebspest im Mauensee

Betroffen ist der heimische Edelkrebs. Frühestens in fünf Jahren wird wieder mit einer Wiederansiedlung begonnen. Wie die Pest in das Gewässer gelangte ist unklar. 1997 brach im Mauensee erstmals die Krebspest aus. 2011 dann im wenige Kilometer entfernten Soppensee. Das Gebiet gilt nun als Sperrzone. Es dürfen keine Krebse entwendet oder ausgesetzt werden. Ebenso müssen die Fischer ihre Geräte nach dem Angeln desinfizieren.

Pressemeldungen:
Luzerner Zeitung


15. Juli 2013: Dohlenkrebssterben in der Lützel

Einer der grössten bekannten Dohlenkrebsbestände der Schweiz wurde von der Krebspest heimgesucht. Wie die Krebspest ihren Weg dorthin gefunden hat ist unklar. Eine Verschleppung durch Fischereiutensilien, Wasservögel aber auch Baumaschinen ist denkbar.

Pressemeldungen:
SRF
Blick